Stand

Lorraine, ab Mitte SeptemberDie Kisten werden schwer

Im Herbst riecht der Stand nach Apfel, noch bevor man das Tuch sieht. Die Sorten nennt Paul beim Namen, wenn man fragt, und zuckt mit den Schultern, wenn man eine davon nicht kennt. Er lagert nichts monatelang. Was diese Woche vom Baum kam, ist diese Woche weg, oder es kommt am nächsten Samstag noch einmal, etwas mehliger.

Kinder bleiben an der vorderen Kiste hängen. Margrit gibt eine angegessene Frucht weiter, die ohnehin einen Fleck hat, und nicht als Probe gedacht war. Verschickt wird nichts. Wer Äpfel will, trägt sie selbst, die Tüte ist Papier und reisst, wenn man sie am Tramhaken aufhängt.

Der Lauch bleibt daneben, auch im Oktober. Frau Widmer sagt, die Suppe werde erst gut, wenn die Äpfel da seien, und kauft beides. Um diese Jahreszeit ist der Vormittag kürzer in der Sonne, das Tuch ist dann eher gegen den Wind da als gegen die Hitze.

Die Kiste mit dem F hat im Herbst Erde an den Latten, vom nassen Feldweg in Zimmerwald.